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Biopsiezangen gehen nach Guatemala

medwork spendet zusammen mit dem Lions-Club Aischgrund medizinisches Instrumentarium für ein Krankenhaus in Antigua.

Höchstadt _ Das „Hospital Obras Sociales Santo Hermano Pedro“ in Antigua versorgt im Jahr rund 160 000 Menschen aus der ärmeren Bevölkerung des Landes. In dem Krankenhaus arbeitet auch eine deutsche Ärztin, die unter anderem endoskopiert und zwei Ärzte schon in der Endoskopie ausgebildet hat.

Um diese Arbeit zu unterstützen, spendiert das Höchstadter Unternehmen medwork zusammen mit dem Lions Club Aischgrund 2 200 Einweg-Biopsiezangen
mit einem Verkaufswert von über 20 000 Euro. Lions-Präsidentin Gabriela Kreller-Laugwitz erinnerte bei der Übergabe der Biopsiezangen daran, dass es auch Aufgabe ihres Clubs sei, Projekte in anderen Ländern zu unterstützen. Für kleine Lions Clubs wie dem im Aischgrund sei es aber nicht leicht, überregional wirksam zu werden. Dank der Hilfe der Firma medwork könne dies nun gelingen.

Über einen Münchner Kinderarzt habe Präsidentin Kreller-Laugwitz Kontakt zu der Berliner Ärztin hergestellt, die in Guatemala immer wieder für einige Monate als Internistin arbeitet. Gerade wegen der vielen Hepatitis- und HIV-Infizierten seien diese sterilen Geräte notwendig.

Wie medwork-Geschäftsführer Gerald Fischer – selbst auch Mitglied bei den Lions – versicherte, werde sich das Unternehmen dafür einsetzen, dass die Spende auch in die richtigen Hände kommt. In der Abwicklung der Zoll-Formalitäten habe die Firma Erfahrung.

Höchstadts Dritte Bürgermeisterin Irene Häusler (JL) – ebenfalls bei den Lions aktiv – freute sich, dass es in ihrer Stadt solche Hilfsaktivitäten gibt.

Fränkischer Tag, 01. Juli 2010


 
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